1. Juni 2011

Watchman: Im Mai 2011 gesehen

Alfred Hitchcock-Retro Teil 2

The Trouble with Harry -
USA 1955; Alfred Hitchcock - (5 / 10)

The Man Who Knew Too Much -
USA 1956; Alfred Hitchcock - (8 / 10)

The Birds -
USA 1963; Alfred Hitchcock - (7 / 10)

Marnie -
USA 1964; Alfred Hitchcock - (7.5 / 10)

Torn Curtain -
USA 1966; Alfred Hitchcock - (7 / 10)

Topaz -
USA 1969; Alfred Hitchcock - (4.5 / 10)

Frenzy -
GB1972; Alfred Hitchcock - (7 / 10)

Family Plot -
USA 1976; Alfred Hitchcock - (6 / 10)

Steven Spielberg-Retro Teil 1
Jaws -
USA 1975; Steven Spielberg - (7.5 / 10)

Close Encounters of the Third Kind -
USA 1977; Steven Spielberg - (8.5 / 10)

E.T. the Extra-Terrestrial -
USA 1982; Steven Spielberg - (9 / 10)

The Color Purple -
USA 1985; Steven Spielberg - (3 / 10)

Jurassic Park -
USA 1993; Steven Spielberg - (7.5 / 10)

Jurassic Park II: The Lost World -
USA 1997; Steven Spielberg - (7 / 10)


Jurassic Park III -
USA 2001; Joe Johnston - (5 / 10)

Don‘t Look Now -
GB/ I 1973; Nicolas Roeg - (6 / 10)

Das Hofkonzert -
D 1936; Douglas Sirk - (6.5 / 10)

Psycho II -
USA 1983; Richard Franklin - (7 / 10)

Psycho III -
USA 1986; Anthony Perkins - (4 / 10)

Psycho IV -
USA 1990; Mick Garris - (1 / 10)

Peeping Tom -
GB 1960; Michael Powell - (9 / 10)

Poltergeist -
USA 1982; Tobe Hooper - (8.5 / 10)

The Entity -
USA 1982; Sidney J. Furie - (6 / 10)

There Will Be Blood -
USA 2007; Paul Thomas Anderson - (10 / 10)

Tatort: Herrenabend -
D 2011; Matthias Tiefenbacher - (6 / 10)

Bad Boy Kummer -
CH 2010; Miklos Gimes - (7 / 10)

The Boondock Saints -
CDN/USA 1999; Troy Duffy - (2 / 10)

The Phantom of the Opera -
GB/USA 2004; Joel Schumacher - (3 / 10)

Mamma Mia! -
USA/GB/D 2008; Phyllida Lloyd - (7.5 / 10)

Casablanca -
USA 1942; Michael Curtiz - (8 / 10)

Night of the Hunter -
USA 1955; Charles Laughton - (8 / 10)

Rogue -
USA/AUS 2007; Greg Maclean - (4 / 10)

Terminator II: Judgment Day -
USA/F 1991; James Cameron - (8.5 / 10)

The Haunting -
USA/GB 1963; Robert Wise - (9 / 10)

Kommentare:

  1. Haste Rogue also auch gesehen, wo kommen die vier Punkte her?
    The Trouble with Harry auch so schlecht? Kann ich einerseits nachvollziehen, losgelöst vom Namen Hitchcock und mal nicht innerhalb seiner Werke finde ich den ja immer noch höchst amüsant

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  2. @ ROGUE: Vier Gnadenpunkte, weil sein Subgenre halt so bodenlos ist, dass Langeweile noch einer der harmloseren Vorwürfe ist. Es sagt allerdings viel über den Film aus, dass ich ihn schon jetzt vollständig vergessen habe...

    @ TROUBLE: Es fällt mir natürlich schwer, den Film gänzlich von Hitchcock zu lösen, weil er bei nunmal zwischen vielen anderen Hitch-Werken lief. Aber selbst wenn man den nahezu fehlenden Subtext und die relative Einfachheit des Stoffes mal außen vor lässt bzw. nicht an dessen Standards misst, wirkt der schwarze Humor des Films recht aufgesetzt, und durch die zahlreiche Wiederholung einzelner Plotpunkte auch schnell abgegriffen. Ich fand ihn auch nicht schlimm, halt (leider) nur leidlich unterhaltsam und rückblickend recht belanglos.

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  3. Sehe ich als hoffnungsloser Hitch-Verehrer natürlich ähnlich wie JMK. Und "Marnie" verdient mindestens, mindestens neun Punkte, obwohl ich mich hämisch darüber freue, dass du ihn höher bewertet hast als "The Birds". "Family Plot" muss ich irgendwann besprechen: Er galt als unwürdiger Abschluss des Werks eines Meisters, gewinnt für mich aber bei jeder Sichtung an Wert. Mal abwarten, ob ich das rüberbringen kann...

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  4. Mal sehen, vielleicht ist bei MARNIE das nächste Mal (noch) mehr drin; einer der wenigen Filme, die ich in diesem Durchlauf das erste Mal gesehen habe. Gleiches gilt für FAMILY PLOT.

    Ich bin mit den BIRDS dieses Mal nicht wirklich warm geworden, und selbst in den 7er-Wertung steckt schon ein klein wenig Bonus hinsichtlich Rolle im Genre etc. mit drin. Die Umweltparabel ist schon etwas naiv geraten, die Mutter-Sohn-Beziehung behandelt PSYCHO besser - eigentlich fügt der Film dem Hitch-Kosmos inhaltlich nur wenig Neues hinzu, finde ich.

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  5. Zustimmung zu "The Birds". War für mich in der Kindheit und Jugend einer DER Hitchcock-Filme, die mich am stärksten beeindruckt haben. Bei den letzten Sichtungen hat er aus den genannten Gründen verloren. Das Sensationelle der Bilder und des Tons ist heute weg, da fällt die nachlassende Tiefenschärfe des psychologischen Symbolismus deutlicher auf.

    "The Man Who Knew Too Much" scheint mir etwas hoch angesetzt, der hat doch eine sehr schwankende dramaturgische Dichte (nicht nur zum enttäuschenden Ende hin). Hitchcock hat versucht, die Schwächen seiner Erstfassung von 1934 auszugleichen, was ihm auch gelang, paradoxerweise aber neue Schwächen eingebaut. In einzelnen Aspekten - etwa der Charakterisierung der weiblichen Hauptrolle - ist die 1934 Fassung sogar moderner und überzeugender als die 1956er Fassung.

    "Family Plot" ist mit 6/10 fair bewertet. Ich mag den Film, Hitchcock will hier nicht mehr wie in "Topaz" gewaltsam was Großes schaffen, sondern geht sehr entspannt zu Werke.

    "Harry" ist eine Sache des Zugangs. Ich sehe ihn mehr als verfilmte Boulevardtheaterkomödie, weswegen mich auch die Leichtigkeit des Tons nicht stört. Filmisch sicher sehr einfach gegenüber den "großen" Filmen der fünfziger Jahre.

    "Torn Curtain" - ein zweischneidiges Schwert. Die deutschen Darsteller überzeugen mich mehr als das Hauptdarstellerpärchen. Den müsste man mal genauer untersuchen.

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  6. Ich habe die '34er Fassung von THE MAN WHO KNEW TOO MUCH bisher leider noch nicht gesehen, deshalb kann ich zum direkten Vergleich nichts sagen. Richtig ist aber sicherlich, dass der Film -vielleicht noch mehr, als viele andere Filme von Hitchcock- stark von einzelnen Momenten und Szenen profitiert, die qualitativ über das Gesamtwerk herausragen. Die "8" sind hoch angesetzt, aber in ihnen schlägt sich (zumindest zum Teil) das recht banale, aber nicht unwichtige Argument nieder, dass ich mit dem Film viel Spaß hatte, und das er mich fernab der "typischen" Hitch-Klassiker positiv überrascht hat.

    Zustimmung zu den Ausführungen bei FAMILY PLOT und HARRY, wobei mir der Zugang zu zweiterem nie wirklich gelang, obwohl ich den Ansatz der Provinzkomödie durchaus interessant fand.

    Ob TORN CURTAIN einer ausführlichen Analyse bzw. Auseinandersetzung standhält, weiß ich nicht - die Kritik zum Film steht ja auch heute noch auf Kriegsfuß mit ihm. Die Hauptdarsteller sind problematisch, was wohl auch an ihren Rollen liegt: Eigentlich orientiert sich der Film näher an zeitgenössischen Agenten-Abenteuern a la BOND, denn an Hitchcocks Standard-Thema vom Unschuldigen auf der Flucht, was nicht selten zu Glaubwürdigkeitsproblemen führt (bspw. im Kampf Killer-Professor, um das deutlichste Beispiel zu nennen). Fernab davon entbehrt Hitchcocks Bild einer Diktatur, oder besser des Ostblocks, aus heutiger Perspektive natürlich nicht einer gewissen Komik, müsste ihm bei einer genaueren Auseinandersetzung aber wohl oder übel vorgeworfen werden.

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  7. Zum Hauptdarstellerpaar in "Torn Curtain": Hitch hat sich gegenüber Truffaut ja selber beklagt, sie seien ihm aufgedrängt worden ("They are hot!"), was ich ihm in diesem Fall auch abnehme: Newmann ist schlicht kein Hitchcock-Darsteller, und Andrews sieht aus wie eine Putze. :)

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