1. September 2012

Watchman: Im August 2012 gesehen

Dead Ringers -
USA/CDN 1988; David Cronenberg - (10 / 10)

Yellow Submarine -
USA/GB 1968; George Dunning - (4 / 10)

Tom Jones -
GB 1963; Tony Richarson - (3 / 10)

Jurassic Park -
USA 1993; Steven Spielberg - (8 / 10)

Durch die Nacht mit Terry Gilliam & John Landis -
D 2012; Edda Baumann-von Broen - (5 / 10)

Camera -
CDN 2000; David Cronenberg - (9 / 10)

Shivers -
CDN 1975; David Cronenberg - (7 / 10)

Halloween II [Director's Cut] -
USA 2009; Rob Zombie - (9 / 10)

Brüno -
USA 2009, Larry Charles - (4 / 10)

Jason Goes to Hell: The Final Friday [Unrated] -
USA 1993; Adam Marcus - (6 / 10)

Jason X -
USA 2001; James Isaac - (5 / 10)

Never Sleep Again: The Elm Street Legacy -
USA 2010; Daniel Farrands/Andrew Kasch - (7 / 10)

Hatchet -
USA 2006; Adam Green - (5 / 10)

Cliffhanger -
I/FR/USA 1993; Renny Harlin - (6 / 10)

Kommentare:

  1. 3/10 für den hierzulande etwas in Vergessenheit geratenen "Tom Jones"? Das kann nicht dein Ernst sein! Ich liebe, ja vergöttere den Film, seit ich ihn als Zwölfjähriger in der ARD sah (damals war man noch nicht auf die Idee gekommen, ihn wegen der tiefen Ausschnitte der Damenkleider und dem möglicherweise "pornographischen" Abendessen erst ab 18 freizugeben).

    Es galt als beinahe unmöglich, dem fetten Roman von Henry Fielding (ein Meisterwrk!) mit dem Medium Film beizukommen. Tony Richardson schaffte es, indem er alle erdenklichen Mittel (vom Stummfilm bis zum Durchbrechen der "vierten Wand") furios einsetzte. Sein Lohn: Zehn Oscarnominationen - vier davon allein für die weiblichen Nebenrollen, die es alle - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen - auf unseren leichtfertigen Helden abgesehen hatten.

    Schau dir den Film noch einmal an, wenn du nicht völlig übermüdet bist! Das ist der Befehl eines sonst durchaus kritischen Filmliebhabers, der "Tom Jones" zu den wenigen Filmen zählt, die vorbehaltlos eine 10/10 verdienen.

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  2. Kann mir irgendwie nicht recht vorstellen, wie man "Tom Jones" vernünftig in einen Film übertragen will. Merke ich mir dennoch mal vor.

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  3. Vielleicht werde ich dem Film noch eine Chance einräumen, grundsätzlich leidet er für mich aber an den Dingen, die ihr schon angerissen habt: Er wirkt überladen, bisweilen unkonzentriert und -kein Argument, ich weiß- auch etwas anstrengend.
    Deine Wertschätzung für den Film, dear Whoknows war mir bis dato noch gar nicht bewusst, und zwingt ja schon fast zu einer Neusichtung (sobald ich mit meiner Burton-Retro (erst über BIG FISH-Sekundärliteratur kam ich überhaupt auf TOM JONES) fertig bin^^). :)

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    1. Das freut mich ausserordentlich! Du musst bedenken, dass wir es mit einer (vor Witz überbordenden) Romanvorlage zu tun haben, die als unverfilmbar galt. Dann kamen die Swinging Sixties mit ihrem "Anything Goes"-Revival, Lester drehte seine herrlich frechen Beatles-Filme - und ausgerechnet der New Wave-Regisseur Richardson wagte sich an den herrlich ulkigen Roman aus dem 18. Jahrhundert, in dem sich zwar nicht alles, aber viel um den Sex dreht. Ich bin noch heute der Überzeugung, die Sittenwächter seien wegen des nächtlichen Essens auf die Idee gekommen, den Film erst ab 18 freizugeben.

      Michael Winterbottom verfilmte übrigens vor ein paar Jahren den anderen als unverfilmbar geltenden Roman des 18. Jahrhunderts ("Tristram Shandy") als "A Cock and Bull Story" (2005). Würde mich mal interessieren`- Entschuldige die späte Antwort! Erklärung folgt, wenn ich mich ein wenig erholt habe.

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